Mediationsgesetz (MediationsG)
§ 1 Begriffsbestimmungen

 

(1) Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.
(2) Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch die Mediation führt. (Das gesamte Mediationsgesetz finden Sie hier)

 

 

 

Über diese reine Definition hinaus verdeutlicht diese Begriffsbestimmung die entscheidenden Vorteile der Methodik: Mediation ist ein selbstbestimmtes Verfahren, in welchem die Parteien als Expertinnen und Experten in eigener Sache die Konfliktbearbeitung entscheidend prägen. Es erfolgt keine Entscheidung durch Dritte, sondern die Parteien haben die Möglichkeit, Lösungen selbstbestimmt zu generieren und nachhaltige, wenn gewünscht ebenso rechtsverbindliche, Ergebnisse zu erzielen.

 

Der Mediator oder die Mediatorin begleitet die Konfliktparteien auf ihrem Weg zur Lösung als Expertin oder Experte für Methodik und Verfahren und bietet so die Sicherheit für alle Beteiligten, sich konstruktiv, fair und ausgeglichen auf die Lösung des Konfliktes konzentrieren zu können.